CEBO Trading Naturprodukte - Gesundheitsthemen


STRESS

Stress kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Verschieden sind auch Reaktionen auf stressenden Situationen. Doch die Folgen sollten keinesfalls unterschätzt werden.

In Stresssituationen kommen die Hormone Adrenalin und Kortisol ins Spiel, um unseren Körper zum Kampf oder zur Flucht vorzubereiten. Diese Reaktion betrifft alle Bereiche unseres Körpers, wobei sich die psychischen und körperlichen Auswirkungen von Stress gegenseitig verstärken. Die Atmung wird schnell und das Herz schlägt stärker, der Blutdruck steigt und die Schmerzempfindlichkeit nimmt ab. Der Körper stellt sich auf einen höheren Energieverbrauch ein, um handlungsbereit zu sein. Ist die Stresssituation vorbei, beruhigt sich der Körper wieder. Doch bei Dauerstress befindet sich der Körper ständig im Erregungszustand, was zur Erschöpfung führen kann. Stress kann nicht nur physische Folgen wie Diabetes, Magengeschwüre oder Herzrhythmusstörungen haben, sondern auch psychische. Darunter Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit, Unzufriedenheit, Angst und Wut. Stellt man eines oder mehrere der genannten Symptome bei sich fest, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob es nur kurzzeitige Stressreaktionen oder ernste Erkrankungen sind.

 Hier finden sie die zehn besten Anti-Stress-Techniken: 

Ändern Sie Ihre Einstellung zum Stress. Denkmuster: immer positiv! Zwar leichter gesagt als getan, doch man muss begreifen: manche Situationen sind gar nicht lösbar. Misserfolge sind bloss Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten. Und keine Panik wegen einer nicht eingehaltenen Deadline: nicht immer ist es so schlimm, eine Aufgabe bis zum nächsten Tag liegen bleiben zu lassen.

Lernen Sie das Nein-Sagen. Zu viele Aufgaben und Verpflichtungen schaffen mehr Stress. In dieser Situation ist es wichtig, auch mal Aufgaben abzulehnen.

Lernen Sie, die Zeit zu managen. Es gibt viele Zeit-Management-Techniken. Durch einen guten Zeitplan können Sie produktiver sein, mehr Arbeit erledigen und das ohne lästige Überstunden.

Schlafen Sie ausreichend. Jeder weiss: ein durchschnittlicher Mensch braucht je nach Biorhythmus ca. 6-8 Stunden Schlaf täglich. Das ist sehr wichtig, damit sich unser Körper regenerieren kann. Dabei ist es gut, zu geregelten Zeiten ins Bett zu gehen. 

Gehen sie mal offline. Das bedeutet Ihr Mobiltelefon einfach mal ausschalten, da ständig erreichbar zu sein mehr Stress schafft. 

Essen Sie gesund. Fastfood und schädliche Genussmittel sind keine gute Wahl. Ausreichend Wasser, frisches Obst und Gemüse sowie energiereiches Essen helfen unserem Körper, Stress abzubauen. 

Treiben Sie regelmässig Sport. Sport ist einer der besten Stress-Killer überhaupt. Joggen, Schwimmen und Rudern sind die beste Wahl. Manchmal reicht auch ein Spaziergang, um Ihr Wohlbefinden deutlich zu steigern. 

Drücken Sie den “Ausschaltknopf” mit verschiedenen Entspannungstechniken. Sei es Yoga, Muskelentspannung, Massagen, Wellnessbäder, autogenes Training oder Atemtechniken – also das, was Ihren Stresslevel senken kann. 

Führen Sie mal Selbstgespräche oder greifen Sie zum Tagebuch. Das kann zwar lächerlich klingen, doch es hilft tatsächlich, Stress abzubauen und sich gleich viel befreiter zu fühlen. 

Lachen Sie laut und herzhaft, wenn auch ohne Grund. Denn dabei wird das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet.

 

Stress wird ja von Person zu Person unterschiedlich empfunden, doch mit diesen Anti-Stress-Tipps kann jeder rechtzeitig die Notbremse ziehen und Stress erfolgreich bewältigen. 

FAKTEN ZUM THEMA

Stress ist nicht immer gefährlich. Nur wenn die ausgeschütteten Stresshormone nicht abgebaut werden und die Situation zur Dauerbelastung wird, kann Stress das Immunsystem wesentlich schwächen. Sonst macht Stress unseren Körper kurzfristig sogar besonders leistungsfähig. 

Man unterscheidet zwischen negativem Stress (Distress) und positivem Stress (Eustress). Ob ein Stress positiv (gesundheitsfördernd) oder negativ (gesundheitsschädlich) auf unseren Körper wirkt, hängt von unserer emotionalen und gedanklichen Bewertung der Stressfaktoren ab. 

Das Verliebtsein ist ein starker Stress für unseren Körper, doch gleichzeitig werden auch Glückshormone ausgeschüttet, daher kann man Verliebtheit als Eustress betrachten.

Männer und Frauen reagieren auf Stress auf verschiedene Weise: Männer aktiv, indem sie die stressenden Bedingungen zu ändern versuchen und Frauen passiv, indem sie eher zu Flucht neigen.

Quelle: https://www.mcdrogerie.ch/thema-der-woche


LEBENSMITTELUNVERTRÄGLICHKEITEN

Niemand kann Lebensmittelunverträglichkeiten hundertprozentig vorbeugen, doch eine gesunde Lebensweise kann zu einem guten Umgang mit Intoleranzen beitragen. Leiden Sie schon an einer Unverträglichkeit, streichen Sie die auslösenden Nahrungsmittel von Ihrem Speiseplan und erhöhen Sie so Ihre Lebensqualität deutlich.
Bauchkrämpfe, Durchfall, Unwohlsein, Übelkeit oder sogar Ausschlag und Erbrechen nach dem Essen? Dahinter können Lebensmittelunverträglichkeiten stecken. Das bedeutet, dass einige Lebensmittel Beschwerden auslösen, obwohl diese normalerweise problemlos verdaut werden.

Warum geschieht es so? Unser Körper braucht bestimmte “Werkzeuge” zum Verwerten der Nahrung, nämlich Enzyme, die grosse Nährstoffe in kleine Häppchen zerlegen. Fehlen einige dieser Werkzeuge, leidet man unter einem Enzymmangel, was sich dann in Form einer Lebensmittelintoleranz äussert. Als Folge entstehen unterschiedliche Beschwerden, meistens im Magen-Darm-Trakt. Für die Diagnose gibt es verschiedene Tests ‒ ein Atemtest, Pricktest, eine Blutuntersuchung oder eine Stuhlprobe.


Verschiedene natürliche und künstliche Nahrungsbestandteile können für eine Unverträglichkeitsreaktion verantwortlich sein. Besonders häufig wird solche Reaktion von Laktose, Gluten, Fruсtose und Histamin hervorgerufen. Laktoseintoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) äussert sich in Verdauungsbeschwerden nach Genuss von Milchprodukten, falls dem Körper das Enzym Laktase fehlt. Glutenintoleranz (Zöliakie) ist die Unverträglichkeit der Klebereiweisse verschiedener Getreidesorten, wodurch die Darmschleimhaut entzündet wird. Es gibt auch eine Weizenintoleranz, wobei die Sensitivität sich auf Weizen beschränkt. Bei einer Fruсtoseintoleranz wird der Fruchtzucker durch ein defektes Transportsystem im Dünndarm nicht ausreichend aufgenommen. Treten unangenehme Symptome wenige Stunden nach einer histaminreichen Mahlzeit auf, spricht man über eine Histaminintoleranz. Doch hinter Magen-Darm-Beschwerden können zahlreiche Ursachen stecken, und bei starken oder anhaltenden Beschwerden muss man einen Arzt aufsuchen.


Leiden Sie unter einer Lebensmittelunverträglichkeit, können Ihnen folgende 8 Tipps helfen.

  • Bei einer Fructoseintoleranz können Sie Ihre eigene Fructosegrenze austesten und nach ärztlicher Absprache das Enzym Xylose-Isomerase oder Glucose-Isomerase einnehmen. Achten Sie darauf, dass Glukose die Aufnahme von Fructose im Darm fördert. Daher können viele Obstsorten (zum Beispiel Bananen, Aprikosen und Beerenfrüchte) gut verträglich sein, weil sie Fructose und Glukose in einem günstigen Verhältnis zueinander enthalten. Oder Sie können versuchen, etwas Glukose dem Obst beizumischen.

  • Bei einer Laktoseintoleranz wählen Sie lieber laktosefreie Produkte oder nehmen Sie das Enzym Laktase zum Essen ein, falls ein Verzicht auf Laktase nicht möglich ist. Vergessen Sie dabei nicht, dass Laktose in Brot, Wurst und Fertiggerichten vorhanden sein kann.

  • Bei einer Glutenintoleranz ist ein strikter Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel im Laufe des ganzen Lebens notwendig.

  • Da längere Lagerzeiten den Histamingehalt von Lebenstmitteln erhöhen, sollte man sich bei einer Histaminintoleranz auf lang gereiften Hartkäse, Rohwurst, Alkohol, Kaffee, fermentierte Produkte und Getränke, Sauerkraut, Fischerzeugnisse und Zitrusfrüchte verzichten. Es kann sinnvoll sein, nach einem ärztlichen Rat Vitamine C und B6 einzunehmen, da sie zum Histaminabbau beitragen.

  • Bei einer Weizenintoleranz sollte man sich weizenfrei ernähren und auch Einkorn, Emmer, Dinkel und Kamut vermeiden. Gute Alternativen können Buchweizen, Roggen, Reis, Gerste, Hafer, Hirse, Teff, Mais, Tapioka sowie Soja-, Guarkern-, Kartoffel- und Johannisbrotkernmehl sein.

  • Lesen Sie immer das Kleingedruckte jeder Umverpackung, um die Zutatenliste zu analysieren.

  • Haben Sie keine Lust, die Verpackung genau zu studieren, greifen Sie zu einer App für Smartphones mit einer Scan-Möglichkeit für den Barcode der Lebensmittel. Das erlaubt schnell zu erfahren, ob das Produkt für Sie geeignet ist.

  • Führen Sie ein Ernährungstagebuch, wo Sie alles notieren, was Sie essen (einschliesslich Gewürzen) und trinken. So können Sie die Zusammenhänge im Hinblick auf enthaltene Zutaten herstellen.


Quelle:  https://www.mcdrogerie.ch/thema-der-woche